Publication: Dilettanten, geisterbeschwörer und die sorge vor einer revolution: goethes \"zauberlehrling\" im schnittpunkt der diskurse
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Johann Wolfgang von Goethe’nin Sihirbazın Çırağı (1797) baladı, başlığa adını veren
ana karakterin ortada olmayan sihirbaz ustasının yerine geçerek bir sele yol açması
üzerinden sınır aşımı temasını konu edinmektedir. Bununla beraber, sel felaketinin
sihirbazın hakimiyet kurduğu atölyesinde meydana gelmesi ve ustanın dönüşü ile birlikte ivedilikle eski düzeni geri getirmesi dikkat çekicidir. Bu açıdan bakıldığında
metin, sınırların gerçekte ne anlama geldiği ve bunlara bağlı kalmanın neden önemli
olduğunun bir tür farkındalığı olarak da okunabilir. Esasında, Sihirbazın Çırağı
baladında, kaos ve düzen karşılıklı olarak birbirinin sonucu niteliğindedir. Nitekim ana
kahramanın sınırları aşması, belirli söylemler çerçevesinde gerçekleştir. Bu çalışmanın
amacı, metnin söylemsel yapısını açıklığa kavuşturmaktır. “Hangi söylemler ortaya
çıkıyor? Birlikte nasıl çalışırlar? İşlevleri nelerdir? Hangi dinamikleri geliştirirler?”
gibi sorular çalışmada ele alınacaktır
Johann Wolfgang von Goethes Ballade Der Zauberlehrling (1797), in der die titelgebende Figur an die Stelle des abwesenden Hexenmeisters tritt und so eine Überschwemmung verursacht, handelt offenkundig vom Thema Grenzüberschreitung. Indes fällt auf, dass sich die Flutkatastrophe in der domestizierten Umgebung der Meister-Werkstatt ereignet und der Meister bei seiner Rückkunft die alte Ordnung sogleich wiederherstellt. Unter diesem Aspekt lässt sich der Text – umgekehrt – auch als eine Art Bewusstmachung dessen lesen, was Grenzen eigentlich bedeuten und warum es wichtig ist, sie einzuhalten. Tatsächlich sind im Zauberlehrling Chaos und Ordnung wechselseitig bedingt. Man könnte auch sagen, dass die Grenzüberschreitung des Protagonisten innerhalb der durch bestimmte Diskurse abgesteckten Grenzen erfolgt. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, die diskursive Ordnung des Textes sichtbar zu machen. Welche Diskurse treten auf? Wie wirken sie zusammen? Was sind ihre Funktionen? Und welche Dynamiken entfalten sie? Auf solche Fragen wird im Nachfolgenden näher einzugehen sein.
Johann Wolfgang von Goethes Ballade Der Zauberlehrling (1797), in der die titelgebende Figur an die Stelle des abwesenden Hexenmeisters tritt und so eine Überschwemmung verursacht, handelt offenkundig vom Thema Grenzüberschreitung. Indes fällt auf, dass sich die Flutkatastrophe in der domestizierten Umgebung der Meister-Werkstatt ereignet und der Meister bei seiner Rückkunft die alte Ordnung sogleich wiederherstellt. Unter diesem Aspekt lässt sich der Text – umgekehrt – auch als eine Art Bewusstmachung dessen lesen, was Grenzen eigentlich bedeuten und warum es wichtig ist, sie einzuhalten. Tatsächlich sind im Zauberlehrling Chaos und Ordnung wechselseitig bedingt. Man könnte auch sagen, dass die Grenzüberschreitung des Protagonisten innerhalb der durch bestimmte Diskurse abgesteckten Grenzen erfolgt. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, die diskursive Ordnung des Textes sichtbar zu machen. Welche Diskurse treten auf? Wie wirken sie zusammen? Was sind ihre Funktionen? Und welche Dynamiken entfalten sie? Auf solche Fragen wird im Nachfolgenden näher einzugehen sein.
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Citation
BAZARKAYA O. K., "Dilettanten, Geisterbeschwörer und die Sorge vor einer Revolution: Goethes "Zauberlehrling" im Schnittpunkt der Diskurse", Humanitas - Uluslararası Sosyal Bilimler Dergisi, cilt.9, sa.17, ss.123-142, 2021
